Apotheke in Uhlstädt-Kirchhasel (7407, Saalfeld-Rudolstadt)

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Apotheke in Uhlstädt-Kirchhasel (7407)

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Apotheke bzw. Apotheken

Als Apotheke wird ein Ort bezeichnet, an dem Arzneimittel und Medizinprodukte abgegeben, geprüft und hergestellt werden. Außerdem ist es eine Hauptaufgabe des Apothekenpersonals und des Apothekers, die Kunden zu beraten, sie über Nebenwirkungen aufzuklären und potenzielle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufzudecken. Zusätzlich zu der Abgabe von Präparaten veräußern Apotheken auch „apothekenübliche Produkte“ wie kosmetische Erzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel und weitere Produkte mit gesundheitsförderndem Bezug.

Allgemeines über Apotheken

Ursprung des Wortes

Das Wort „Apotheke“ (mittelhochdeutsch „Spezereiladen“) stammt über lateinisch „apotheca“ vom altgriechischen „apothéke“ ab, was wörtlich Ablage (oder Depot, Aufbewahrungsort, Speicher, Lager) für Vorräte im Allgemeinen bedeutet. Unter Galenos war mit apoteca ein Aufbewahrungsort für Bücher gemeint. Oft bezeichnete es wie beim römischen Agrarschriftsteller Columella das überwiegend oben im Hause gelegene Weinlager, wo der Wein in Amphoren bewahrt wurde. In Klöstern wurde lateinisch apotheca der Raum zur Deponierung von Heilkräutern („Kräuterkammer“) bezeichnet. Im Hochmittelalter bezeichnete apotheca üblicherweise einen Kramladen, eine Warenniederlage oder eine Verkaufsbude für Gewürze, betrieben vom apothecarius.

Auftrag der Apotheke

In der BRD und in Österreich erfüllt die Apotheke den dem Recht entsprechenden Arbeitseinsatz als Element des Gesundheitssystems, die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung der Bevölkerung abzusichern. Dies ist in den jeweiligen Apothekengesetzen (Österreich, Deutschland) festgelegt.

In der Schweiz hingegen ist die Medikamentenabgabe im Heilmittelgesetz festgelegt, nach ihr dürfen Apotheker Medikamente abgeben, obendrein kennen, da das Apothekerwesen kantonal geregelt ist, vierzehn Kantone die Selbstdispensation durch Doktoren. Eine solche Selbstdispensation existiert in der Bundesrepublik Deutschland einzig in der Beschaffenheit der tierärztliche Hausapotheke, in Österreich in Form der ärztlichen Hausapotheke für humanmedizinische Arzneimittel und in der Form der tierarztlichen Hausapotheke. In diesem Fall dreht es sich um eine Abgabestelle.

Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen wird in Deutschland von den Bundesländern überwacht. In NRW sind hauptamtlich beschäftigte Amtsapotheker in den Bezirken und kreisfreien Städten für die Aufsicht zuständig.

Verkauf von Medikamenten

Apotheken dürfen Medizin vertreiben, da sie Artikel besonderer Art sind und häufig Beratung und Erklärung in besonderem Umfang bedürfen. Während in Österreich und in Deutschland ausschließlich Apotheken Medikamente verkaufen dürfen, ist in der Schweiz die Selbstdispensation durch Ärzte gestattet.

Der Verkauf muss durch pharmazeutisches Personal geschehen. In Deutschland dürfen Apotheken mit einer Versandhandelsgenehmigung Medikamente im Versand auch über Ländergrenzen hinaus veräußern.

Anweisungen zur Regelung der Abgabepreise von Arzneimitteln finden sich in Deutschland in der Arzneimittelpreisverordnung, für die Schweiz ist das Bundesamt für Gesundheit zuständig, es stellt eine Spezialitätenliste her.

Leitung der Apotheke

Apotheken dürfen alleinig von einem staatlich anerkannten Apotheker betrieben werden.

In Deutschland kann für 4 Wochen je Jahr, z. B. wegen Krankheit oder Urlaub des Apothekers, eine Vertretung durch einen Pharmazieingenieur oder Apothekerassistenten erfolgen; bei Absenz bis zu drei Monaten oder im Falle einer Haupt- bzw. Krankenhausapotheke ist die Vertretung unter Einsatz von einen Apotheker notwendig.

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