Apotheke in Darmstadt (64295, Darmstadt. Wissenschaftsstadt)

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Apotheke in Darmstadt (64295)

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Apotheke bzw. Apotheken

Als Apotheke wird ein Standort bezeichnet, an dem Medizinprodukte und Arzneimittel abgegeben, geprüft und hergestellt werden. Des Weiteren ist es eine Hauptaufgabe des Apothekenpersonals und des Apothekers, die Kunden zu beraten, sie über Nebenwirkungen aufzuklären und eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Arzneien aufzudecken. Darüber hinaus zu der Abgabe von Medikamenten veräußern Apotheken auch „apothekenübliche Artikel“ wie kosmetische Erzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel und weitere Produkte mit gesundheitsfördernder Wirkung.

Allgemeines über Apotheken

Wortursprung

Die Bezeichnung „Apotheke“ (mittelhochdeutsch „Spezereiladen“) stammt über lateinisch „apotheca“ vom altgriechischen „apothéke“ ab, was wörtlich Ablage (oder Lager, Depot, Speicher, Aufbewahrungsort, Ablage) für Vorräte im Allgemeinen bedeutet. Unter Galenos war mit apoteca ein Aufbewahrungsort für Bücher gemeint. Oft bezeichnete es wie beim römischen Agrarschriftsteller Columella das vornehmlich oben im Hause befindliche Weinlager, wo der Wein in Amphoren gelagert wurde. In Abtein wurde lateinisch apotheca die Kammer zur Verwahrung von Heilkräutern („Kräuterkammer“) bezeichnet. Im Hochmittelalter bezeichnete apotheca üblicherweise einen Kramladen, eine Warenniederlage oder eine Verkaufsbude für Gewürze, betrieben vom apothecarius.

Auftrag der Apotheke

In der BRD und in Österreich erledigt die Apotheke den gesetzlichen Arbeitseinsatz als Element des Gesundheitssystems, die ordnungsgemäße Heilmittelversorgung der Bürger abzusichern. Dies ist in den jeweiligen Apothekengesetzen (Österreich, Deutschland) geregelt.

In der Schweiz dagegen ist die Medikamentenabgabe im Heilmittelgesetz geregelt, nach ihr dürfen Apotheker Heilmittel abgeben, überdies kennen, da das Apothekerwesen kantonal geregelt ist, 14 Kantone die Selbstdispensation durch Ärzte. Eine solche Selbstdispensation existiert in Deutschland nur in der Form der tierärztliche Hausapotheke, in Österreich in der Form der tierarztlichen Hausapotheke und in Form der ärztlichen Hausapotheke für humanmedizinische Arzneimittel. Hier dreht es sich um eine Abgabestelle.

Die Befolgung der gesetzlichen Anforderungen wird in Deutschland von den Bundesländern beaufsichtigt. In Nordrhein-Westfalen sind hauptamtlich beschäftigte Amtsapotheker in den Kreisen und kreisfreien Städten für die Überwachung zuständig.

Verkauf von Medikamenten

Apotheken dürfen Medizin veräußern, da sie Waren besonderer Art sind und oftmals Beratung und Erklärung in besonderem Umfang bedürfen. Während in Österreich und in Deutschland ausschließlich Apotheken Medikamente veräußern dürfen, ist in der Schweiz die Selbstdispensation durch Ärzte erlaubt.

Der Verkauf muss durch pharmazeutisches Personal stattfinden. In der Bundesrepublik Deutschland dürfen Apotheken mit einer Versandhandelsgenehmigung Präparate im Versand auch über Ländergrenzen hinaus verkaufen.

Vorschriften zur Regelung der Abgabepreise von Arzneimitteln finden sich in Deutschland in der Arzneimittelpreisverordnung, für die Schweiz ist das Bundesamt für Gesundheit verantwortlich, es stellt eine Spezialitätenliste her.

Leitung der Apotheke

Apotheken dürfen alleinig von einem staatlich anerkannten Apotheker geführt werden.

In Deutschland kann für vier Wochen je Jahr, beispielsweise aufgrund Krankheit oder Urlaub des Apothekers, eine Vertretung unter Einsatz von einen Pharmazieingenieur oder Apothekerassistenten erfolgen; bei Abwesenheit bis zu 3 Monaten oder im Falle einer Krankenhaus- bzw. Hauptapotheke ist die Vertretung durch einen Apotheker notwendig.

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